Konzentrationstendenzen in vielen Branchen, neue, starke Wettbewerber aus ehemaligen Schwellenländern, neue Technologien, innovative Produkte und Geschäftsmodelle der Wettbewerber zwingen viele Unternehmen dazu, ihre langfristige Zukunftsfähigkeit in Frage zu stellen.

Dieser Prozess soll nicht nur Überlegungen dokumentieren, sondern strukturiert zu einem neuen Strategiekonzept führen. Eine Strategie ist jedoch nur so viel wert wie die Führungskräfte, die diese Strategie umsetzen. Daher werden wesentliche Mitarbeiter Ihres Unternehmens in den Prozess der Strategiefindung eingebunden.

 


In einem ersten Schritt wird ein "Strategie-Audit" durchgeführt. Die Kompetenzen des Unternehmens, die strategischen Chancen und Risiken des Marktes und die resultierenden strategischen Optionen des Unternehmens werden bewertet. Folgende Fragen stehen im Mittelpunkt:

  • Was kann das Unternehmen besser und was schlechter als der Wettbewerb?

  • Welche Tendenzen zeigen die relevanten Märkte?

  • Welche Chancen und Risiken bieten sie?

  • Wie kann das Unternehmen von diesen Überlegungen bestmöglich profitieren, was ist hierzu erforderlich?

Dieser Audit wird in mehreren, teilweise mehrtägigen Workshops mit den Führungskräften des Unternehmens durchgeführt. Er basiert auf der Zusammenführung externer (Marktrecherchen) und interner Daten Ihres Unternehmens und ist vorrangig analytisch ausgelegt.


Die Ergebnisse dieses Audits bieten die Grundlage für einen zweiten Schritt, der auf die Ausarbeitung detaillierter langfristiger Strategien und Geschäftsmodelle zielt. Hierzu werden verschiedene Kommunikationsformen und Kreativitätstechniken eingesetzt, damit wirkliche Innovationen zu Tage gefördert werden.


In einem dritten Schritt wird die neue Strategie des Unternehmens auf Abteilungsstrategien heruntergebrochen.

Sinnvoll ist auch die Verbindung dieses Vorgehens mit der Etablierung eines sogenannten Balanced Scorecard-Systems. Mit diesem wird gewährleistet, dass

  • sich Abteilungsstrategien aus der Unternehmensstrategie ableiten (meist gibt es keine Abteilungsstrategien oder diese sind nicht mit der Gesamtstrategie des Unternehmens im Einklang),

  • jede Abteilung weiß, wie sie die Unternehmensstrategie unterstützt,

  • der Grad der Strategieumsetzung messbar wird,

  • nicht vollständig erreichte Strategieumsetzungen frühzeitig erkannt und Gegenmaßnahmen ergriffen werden können.


In einem letzten Schritt ist es empfehlenswert, die beschlossenen Strategien mit operativen Umsetzungsaktivitäten zu verbinden und hieraus eineImplementierungsplanung mit klaren Verantwortlichkeiten und zu erreichenden Teilzielen zu erstellen.