Die Finanz- und Wirtschaftskrise hat uns gezeigt, wie schnell und intensiv die Ertragslage eines Unternehmens erodieren kann. Selbst gut aufgestellte Unternehmen leiden plötzlich unter dem Ausfall wichtiger Kunden und Bezugsquellen, eine restriktivere Kreditvergabe von Banken und Sparkassen nimmt die Luft zum Atmen und steht notwendigen Zukunftsinvestitionen im Weg.

Punktuelle Aktionen sind hilfreich, greifen aber meist nicht ineinander. Durch eine systematisch betriebene, nachhaltige und umfassende Verbesserung des Ergebnisses hingegen können die Perspektiven des Unternehmens auch mit Blick auf zukünftige Krisenlagen verbessert werden. Gemeinsam steigern wir  die Unternehmenssubstanz und machen Ihr Unternehmen wetterfest. Eine bessere Eigenkapitalausstattung gibt Ihnen zugleich mehr Spielraum für unternehmerische Entscheidungen.

 

Wertschöpfungskette

Das kann gelingen, wenn alle Teile des Unternehmens und der Geschäftspolitik auf den Prüfstand kommen. Statt punktueller Verbesserungen ist ein umfassendes Konzept "aus einem Guss" und dessen konsequente Umsetzung erforderlich.

 

Unternehmensziele und -strategie

Aufsatzpunkt sind die Ziele und die Strategie des Unternehmens. In welche Richtung wollen Eigentümer und Management das Unternehmen entwickeln? Wie werden die Ziele langfristig, also strategisch verfolgt? Werden die perspektivisch ertragreichen Märkte adressiert, gibt es die richtigen Produkte und Leistungen oder können diese zumindest entwickelt werden? Werden Verlustbringer mitgeschleppt, und welche Auswirkungen hätte eine mögliche Aufgabe einzelner Aktivitäten?

Die Ergebnisse fließen in die Gestaltung der operativen Unternehmensbereiche ein.

 

Einkauf

Im Einkauf müssen das  Tagesgeschäft auf bessere Konditionen und die Einkaufspolitik langfristig auf die Sicherung und Verbesserung der Beschaffungsbasis ausgerichtet werden. Gezielte Schulungen der Mitarbeiter schaffen Waffengleichheit mit dem Vertrieb der Lieferanten.

 

Produktion, Leistungserstellung

In der eigentlichen Leistungserbringung/ Produktion bringen strukturelle Anpassungen und optimierte Prozesse direkte Kostenersparnisse, gleichzeitig können die Qualitäten verbessert und Abläufe beschleunigt werden. Optimierungen in Logistik und Material-/ Warenwirtschaft unterstützen diese Anpassungen.

 

Vertrieb

Der Vertrieb profitiert von einer klaren Identifikation der Zielkunden und jeweils relevanten Produkte und Dienstleistungen. Die Einführung bzw. Anpassung des Vertriebscontrollings, das in ein umfassendes Steuerungskonzept eingebunden wird,  unterstützt den Vertrieb bei der Erreichung optimaler Abschlüsse. Besonders bedeutende oder perspektivreiche Kunden erfahren im Key Accounting eine besonders intensive Betreuung. Soweit sinnvoll, steht ein Produktmanagement, das produkt-, markt- und konkurrenzbezogene Analyse und weitere Informationen bereit hält, den Vertriebskräften zur Seite.

 

Unterstützungsprozesse

In den administrativen und unterstützenden Abteilungenmuss zunächst geklärt werden , ob die relevanten Aufgaben  mit der quantitativ und qualitativ optimalen Personalausstattung abgedeckt werden.

Ein Kernelement ist die Analyse und etwaige Anpassung der kaufmännischen Steuerungsprozesse. Wird das betriebliche Geschehen korrekt, ausreichend umfassend und schnell erfasst und die gewonnen Daten in einer für Führungsentscheidungen erforderlichen Weise aufbereitet? Werden die Informationen genutzt und wenn ja: wie?

Auch die anderen administrativen Funktionen werden kritisch hinterfragt. So muss die Personalabteilung nicht nur für eine sachlich richtige Abwicklung personaladministrativer Prozesse sorgen, sondern sich in die Unternehmensstrategie einbinden. Das Ziel, die besten Köpfe zu gewinnen, optimal einzubinden und zu halten, wird zusehends zu einem wichtigen Faktor im Wettbewerb. Die Gestaltung der Wahrnehmung des Unternehmens im Personalmarkt gehört hierzu ebenso wie die Identifikation und Behebung individueller Schulungsbedürfnisse. Auch Themen wie Arbeitszeitmodelle und leistungsunterstützende Vergütungsmodelle sind wesentliche Aufgaben der modernen Personalarbeit.

 

Schnittstellen

Die Schnittstellen zwischen den einzelnen Unternehmensabteilungen müssen reibungslos funktionieren. Hierzu werden die übergreifenden Prozesse kritisch hinterfragt und, soweit erforderlich angepasst und sämtliche Schnittstellenabläufe dokumentiert. So wird sichergestellt, dass Verantwortlichkeiten klar geregelt sind. Je nach Komplexität und Notwendigkeit wird auch ein ERP-System konzipiert bzw. bestehende Systeme integriert, um "Insellösungen" zu vermeiden.

 

Unternehmenskultur und -identität

Der Erfolg des Unternehmens wird wesentlich durch die Art des Miteinanders, die Identität und  Kultur des Unternehmensbestimmt, diese Aspekte bilden quasi das Herz des Unternehmens. Die innere Fitness und Dynamik des Unternehmens zeigt sich hier. Damit entscheidet die Unternehmenskultur wesentlich über den Umgang mit Veränderungen, also über den  Erfolg von Wandlungsprozessen - werden sie von den Mitarbeitern mitgetragen und erzielen die beabsichtigte Wirkung oder verpuffen Maßnahmen im betrieblichen Alltag?

In Umbruchsituationen treten schwelende Konflikte offen zu Tage, die zeigen, dass die Probleme des Unternehmens weit tiefer liegen als in den nackten Zahlen. Um die Umsetzung der Anpassungsmaßnahmen abzusichern und deren Nachhaltigkeit zu erreichen, wird mit Gruppen- und Einzelcoachings gearbeitet. Mitarbeiter werden von der Notwendigkeit anstehender und zukünftiger Veränderungen überzeugt und zur aktiven Gestaltung des Wandels motiviert. Hierzu werden eingefahrene Verhaltensweisen kritisch hinterfragt. Auch die Führungskultur wird auf die Notwendigkeiten des Marktes, die Unternehmensziele und -strategien und die Bedürfnisse der Mitarbeiter angepasst.

Das Unternehmen wird damit innerlich gefestigt, gewinnt eine größere Dynamik und ist auch auf zukünftige Veränderungen bestmöglich vorbereitet.